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Donnerstag, November 15, 2007

Gute Aussichten für Informatikstudenten

Anscheinend geht die Zahl an Informatikstudenten drastisch zurück. Dafür muss ich nicht die NZZ lesen, denn das merke ich an der Uni. Laut NZZ verlassen 5000-7000 Leute den IT Bereich und gerade mal 2500 (inkl. Informatikberufslehre) werden ausgebildet. Es scheint also, als sollte es somit kein Problem werden, um nach dem Studium einen Job zu finden. Langerfristig ist es natürlich keine Lösung, nein, ist sogar ein riesiges Problem, denn es ist ja nicht anzunehmen, dass in Zukunft die Computer verschwinden und es keine Informatiker mehr braucht. Ich denke, eher, dass die Zahl immer mehr zunehmen wird, denn: Es schwebt ja immer noch die Vision vom intelligenten Kühlschrank, welcher selber online Shoppen geht, das semantische Netz und und und vor. Ja, wer bitte soll dies alles Programmieren, warten, weiterentwickel?

Interessant wäre zu wissen, ob dies lediglich in der Schweiz so ist, oder ob dieses Phänomen auch in anderen Ländern zu beobachten ist. Laut Spiegel sind in Deutschland allgmein die Naturwissenschaftler im Rückgang, die Zahl der Informatiker wächst hingegen. Interessant. Warum wohl die Informatikstudenten hier weniger beliebt sind?

Donnerstag, Oktober 11, 2007

Wireless USB

Nachdem ich schon viel Gerüchte gehört habe über das neue W-USB/Wireless USB habe ich in der letzten Zeit eigentlich nicht mehr so viel darüber gehört.
Umso erstaunter war ich, als ich in einem Internetshop zufälligerweise über ein angeblich erstes Gerät gestossen bin.
Check it out:
http://www.buy.com/prod/IOGEAR-Wireless-USB-Hub-and-Adapter
Sieht echt vielversprechend aus, leider aber noch etwas teuer. Würde mich interessieren, wie die ersten Erfahrungen und Testberichte sind.
Auf der selben Seite wird übrigens Google Checkout verwendet, auf welches ich in der realen Internetwelt bis anhin auch noch nie gestossen bin....

Mittwoch, April 04, 2007

Portable apps: FileHippo Update Checker


Ich melde mich wieder einmal zurück von den Portable Apps, und da habe ich wirklich was praktisches gefunden. Nachdem ich gestern einem nahen Verwandten wieder mal den Computer säubern musste, da er fasst nicht mehr lief, habe ich in diesem Zusammenhang wieder einmal die Frage gestellt, ob es nicht noch mehr nützliche Portable Apps gibt. Gerade wenn man oft auf fremden Computern arbeiten muss, gerade, wenn man sie reparieren muss, sind bei mir heute Portable Apps auf dem USB-Stick nicht mehr wegzudenken, und nicht selten, wenn fündig, habe ich auch schon eine Software bei mir deinstalliert und benutze fort an nur noch die Portable Verison dieser, welche ich dann alle schön geordnet in einem Ordner auf der Lokalen Festplatte abspeichere.
Nun zum neusten Fund. Das Programm heist FileHippo. Gerade mal 104kB wiegt es, und bietet gerade mal zwei Funktionen, die es aber in sich haben. Es durchsucht die Festplatte nach Programmen, und vergleicht diese mit einer Datanbank. Dannach öffnet es im Browser eine Seite und bietet zu all den Programmen updates an, von welchen es eine neuere Version gibt. Mit einem Link versehen, hat man das Update rasch bei sich und die Software ist wieder up to date. Funktioniert sehr schnell und findet wirklich erstaunlich viel.
Kombiniert mit einem Download Programm kann man natürlich auch gerade alle Updates die man braucht in einem Zug herunterladen und ausführen.
Besonders lästig fand ich in der Vergangenheit die Sofware, welche im Hintergrund immer noch ein Updater-Dienst laden (Quicktime, realplayer, usw.), welchen man immer Manuell ausschalten muss. AUf die Updates möchte man aber dann ja auch nicht verzichten, und so erweist sich dieses Helferlein als sehr nützlich. Man könnte dann zum Beispiel auch ein Task erstellen, so dass das Programm einmal in der Woche geladen wird.
Ich werde es aber vorallem auf dem USB Stick lassen, und jeweils benutzen, wenn ich einem Freund wieder mal den Compi "reinigen" muss.
Hier der Link zum Download:
http://www.filehippo.com/updatechecker/

Viel Spass damit!

Donnerstag, März 29, 2007

Podcasts zu Studienzwecken

Vor einiger Zeit habe ich gehört, dass es bei mir an der ETH in Zürich ein Pilotprojekt für Podcasts gibt. Ein Professor stellt alle seine Vorlesungen jeweils ein Tag später in voller länge und DVD Qualität ins Internet. Umso erstaunter war ich, als ich erfuhr, dass ich im neuen angebrochenen Semester gerade eben zu diesem Professor gekommen bin.

Erstes Fazit dazu: Super! Da ich fast zwei Stunden bis an die Uni habe, diese Vorlesung jeweils um acht Uhr morgen beginnt, werde ich dort vor Ort nicht mehr zu sichten sein. Ich bin ein grosser Fan davon geworden.

Die Frage, welche ich mir stelle: Sind die Podcast für alle Vorlesungen sinnvoll. Ich denke sinnvoll an und für sich schon, aber nicht nur noch Podcasts. Ich finde aber, dass der Student selber die Disziplin aufbringen sollte, um zu entscheiden, ob er nun zu Hause bleibt, oder an die Vorlesung geht. Für einige Fächer mag es sehr sinvoll sein, während es für andere nur eine unterstützung zum Vorhandenen ist.

Bei mir hat es vorallem dadurch geholfen, dass ich die Vorlesung dann schauen kann, wenn ich dazu bereit bin. Ich sitzte oft in den Vorlesungen, und lasse mich von anderen Dingen ablenken. Das Verpasste lässt sich nicht nachholen. Sitzte ich zu Hause und merke, dass ich mich nicht mehr konzentrieren kann, dann mache ich halt eine Pause, bis es wieder geht.

Ich habe auch bemerkt, dass meine Augen sich vielmehr auf einen Bildschirm konzentrieren können, als an einen 60°-Trichter Raum, wo vorne irgendwo der Dozierende steht. Dies trifft nicht auf alle Vorlesungen zu, und zu jeder Zeit. Aber dass es die Möglichkeit gibt, finde ich Klasse!

Hier der Link zu der Podcastseite der ETH Zürich und meiner aktuellen Vorlesung:
http://www.podcast.ethz.ch/

Ich hoffe, dass sich in Zukunft noch mehr Professoren damit anfreunden werden. Ich finde, dass dies ist vor allem für Theoretische Fächer eine sehr Zukunftsträchtige Sache ist.

Mittwoch, Januar 10, 2007

AVM Fritzbox Fon 7050 - Erfahrungsberich

Vor 1 Woche ist die Fritzbox Fon 7050 endlich angekommen. Bis jetzt bin ich voll zufrieden. Habe sie über E-bay für 73 € ersteigert.

Features:

* WLan
* 2x Lan
* 1x USB
* 3x Telefonanschluss
* DSL Modem
* Möglichkeit für Gebraucht mit Kabeldeutschland

Das sind wohl so die wichtigsten Features.

Installation verlief eigentlich Problemlos. Anleitung für Gebrauch mit Kabeldeutschland per Google gesucht und schon ging das dann Problemlos. Wireless war auch absolut kein Problem.

Ich habe es hauptsächlich zum Telefonieren gekauft. Die Fritzbox wird momentan mit sipgate und voipstunt gebraucht. Es funktioniert super. Ich bin begeistert. Bis jetzt absolut keine Probleme, Qualität war immer super. Anrufbeantworter funktioniert auch problemlos und wird per Mail zugeschickt.

Einige kleine Features gibts noch: WLan über Nacht abstellen --> spart Strom und erschwert das Hacken. Telefon kann auch über Nacht abgestellt werden. Auch ein Dyndns Account kann gebraucht werden. Muss ich noch ausprobieren.

Das einzige, was ich vermisse ist die Möglichkeit, externe USB Geräte wie Festplatte oder Drucker anzuhängen. Schade. Dies wäre bei der neuen Version Fon 7170 dann möglich, doch leider war die zu teuer.

Fazit: Ich kann es nur weiterempfehlen.

Samstag, Dezember 23, 2006

AJAX - einfaches Framework Prototype - Tutorial

Ajax. Ein Wort, welches durch die Medien geistert, doch sind viele noch nicht klar darüber informiert, was es genau ist. Mal wieder ein Buzzword: AJAX.

Hier ein ganz einfach Tutorial, wie das AJAX Framework prototype gebraucht werden kann.

Folgende Datei wird gebraucht: http://prototype.conio.net/dist/prototype-1.4.0.js

In unserer Index Datei importieren wir im header zuerst die prototype.js Datei:

<script type="text/javascript" src="prototype.js"></script>

Als nächstes fügen wir die folgende Funktion ein:

<script type="text/javascript">

function ajax(str){
var url = 'ajax.php';
var pars = 'msg='+str;
var target = 'zwei';
var myAjax = new Ajax.Updater(target, url, {method: 'get',parameters: pars});}
</script>

Mit dieser Funktion wird später Ajax aufgerufen. url ist die php Datei, welche auf dem Server liegt, pars sind die parameter, welche wir per GET übertragen werden. target zeigt auf das HTML Element mit der ID zwei. Dort wird die Ajax Anfrage später angezeigt werden. Schlussendlich in der letzten Zeile wird ein Ajax Objekt erstellt. Dies kommt direkt aus dem AJAX Prototype Framework.
Das wäre es dann eigentlich auch schon. Jetzt muss im Body einfach noch etwas stehen, was auf die Javascript Funktion verweist. Dies könnte so etwas sein:

<form>
<input type="text" name="in" onkeyup="ajax(this.value)">
</form>

<div id="zwei"></div>

Jedes Mal, wenn die Taste also losgelassen wird, wird die Funktion ajax() aufgerufen und es wird der Wert des Formularfeldes übergeben. Dieser wird dann in der Funktion ajax() and den Server weitergereicht, welcher es in ajax.php weiterverarbeitet.

Die Datei ajax.php könnte etwa folgt aussehen:

<?php
$msg = $_GET['msg'];

echo $msg."<br/>";
echo strlen($msg);

?>

Zuerst wird der Parameter msg ausgelesen und gespeichert. Danach wird ganz einfach der Parameter ausgegeben und zudem noch die Anzahl Zeichen.

Selbstverständlich liesse sich dies auch ohne Ajax realisieren. In der Datei ajax.php könnten jedoch Datenbankanfragen stehen oder was weiss ich auch immer.
Ajax Applikationen gibt es immer wie mehr:

Google Maps
Google Calendar
Google Mail
meebo
Flickr

Und natürlich noch eine grosse Anzahl von weiteren. Ajax wird sicher noch einige Internet Anwendungen vereinfachen. Ajax bringt eigentlich keine weitere Funktionalität aber eine grosse Portion beim Komfort! So muss jetzt endlich nicht mehr immer die ganze HTML Seite geladen werden, sondern nur der entsprechende Teil, was natürlich das Surfen sehr viel angenehmer macht und es auch möglich macht richtige Anwendungen Webbasierend zu machen.

Ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt, was es noch so alles aus dem Bereich Ajax geben wird.

Donnerstag, November 23, 2006

Twitter - SMS für die Welt

Wird Twitter der neue Hype? Habe ich gerade heute gesehen. Ist noch ganz lustig... Via Handy kann man einfach eine kleine Message schicken, welche die Welt lesen kann? Twitter kann auch eingeschränkt werden auf nur Freunde. Zudem können solche Twittering auch per Webinterface geschrieben werden und es gibt sogar einen Stand-alone IM Account.
Ein neues Blogging? Shortblogging für Leute, welche nicht viel Zeit haben? Oder ist es einfach nur eine Eintagsfliege? ... hm, wer weiss... Auf jeden Fall ist es noch ganz lustig, was die Leute so zu schreiben haben.

In Wikipedia findet sich auf jeden Fall noch ein Eintrag unter Twitter.

Ich habe es mal ausprobiert, doch das wird es auch sein.

Freitag, November 17, 2006

Wireless Strom!

Endlich. Darauf warte ich seit Jahren: http://futurezone.orf.at/it/stories/150796/
Bis das jedoch Markttauglich wird, werden wohl noch Jahre vergehen... :( Und dann werden sicher wieder die Leute wegen den schädlichen Strahlungen kommen, was das ganze noch weiter verzögern wird. :(
Man denke an die ganzen Kabel, die jedoch wegfallen würden :). Es wäre eine wahre Freude und meine Frau wäre auch viel glücklicher, das ist sicher!

Podcast

Liste der populärsten Angriffsziele

Ist noch interessant http://www.sans.org/top20/
Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass die Meisten Viren durch Fehler von Usern eingeschlichen werden. Dateien von E-mails öffnen und solches Zeugs, sollte mal langsam aber sicher jedem klar sein, dass man das nicht immer machen kann bzw. darf.
Bis vor ca. 5 Jahren war ich auch noch ein überzeugter ohne Firewall und ohne Virenscanner surfer, da der Computer auch nicht ständig am Netz war, war das auch kein Problem. Einzige Quelle für Viren waren eigentlich CDs und E-mails --> war relativ leicht zu kontrollieren. Tja... mittlerweile hat sich das leider auch geändert. Virenscanner ist immer aktiv und auch die Firewall verrichtet ihre Dienste (hoffentlich).

Also, falls es immer noch ohne Virenscanner surfer gibt --> Tschüss. Virenscanner gibt es ja auch wie Sand am Meer. Ich benutze eigentlich seit Jahren Avast, ist gratis, klein und tut seine Dienste. Die Testergebnisse der diversen Computermagazine werden sich sicher immer ein wenig ändern, doch bleib ich bei avast.

Zudem sollte nicht vergessen werden, den Virenscanner auch zwischendurch mal anzuwerfen. On-access Protection ist zwar nicht schlecht, doch irgendwie kommen die Viren trotzdem zwischendurch mal rein, so schadet es nie, ab und zu einfach mal einen Fullscan zu machen. Bei Avast kann man den Virenscanner zudem auch als Bildschirmschoner definieren. So wird immer gescannt, wenn der Bildschirmschoner aktiv ist. Ist noch ganz praktisch...

Zudem sollte sich der Virenscanner selbständig aktualisieren. Viren verändern sich so schnell wie Eintagsfliegen leben. Ein veraltete Virendatenbank bringt also gerade mal gar nix! Ich denke jedoch, dass das wohl bei den meisten Scannern auch Standart ist.

So, ich hoffe, ich konnte doch alle Leute, die immer noch ohne Virenscanner surfen dazu animieren, etwas zu tun. Falls nicht: Selber schuld.

Mittwoch, November 15, 2006

Blog selber hosten vs. Outsourcing

In den letzten paar Tagen habe ich mein Blog auf drei verschiedenen Servern gehabt, und jetzt bin ich hier bei blogger.com. Warum?
Zuerst hatte ich ein blog von b2evolution. Eigentlich war ich sehr zufrieden damit. Einziges Problem: Spam. Es gibt zwar Tools, die das machen können, doch braucht es Zeit, um das ganze zu warten und instand zu halten. Im Zuge eines Serverwechsels habe ich Wordpress installiert. Funktionalität ist sehr hoch und ich war begeistert, doch sehr schnell kamen die gleichen bedenken wieder. Wartungskosten usw. würden auch hier anstehen.
So bin ich schlussendlich zu blogger.com gekommen. Zwar ist die Flexibilität und Funktionalitä ein wenig eingeschränkt, doch brauche ich das überhaupt? - einfache Antwort: Nein. Es muss einfach laufen und darf keine zusätzlichen Kosten generieren.

Ich denke so ist es wohl mit allem. Einen eigenen Server zuhause? Auch das hatte ich mal, doch die Kosten, um diesen zu betreiben sind soooo hoch, dass es sich einfach nicht lohnt. Zum Spielen ja, zum brauchen sicher nein.

Langer Rede kurzer Sinn, ich werde in Zukunft wohl nur noch gehostete Webdienste in Anspruch nehmen: Server, Blog, E-mail, Gästebuch usw.